2. Platz in Luzern
Erfolg für die Meistervereinigung Gastronom: Beim Kochwettbewerb „European Culinary Challenge“, der im Rahmen der Luzerner Branchenfachmesse ZAGG vom 14. bis 18. September stattfand, gewann das junge Team der MVG nicht nur eine Goldmedaille, sondern erreichte in er Gesamtwertung einen hervorragenden 2. Platz – mit nur hauchdünnem Punkte-Abstand auf die Sieger.
Das erfolgreiche MVG-Team von Luzern: Stehend von links: Alexander Munz, Hans Häge, Sigrund Bay und Teamchef Uwe Staiger. Vorne: Harald Hartmann und Michael Oettinger.
Der „European Culinary Challenge“ in Luzern gilt in der Branche als besonders anspruchsvoller Wettbewerb: Die Teams kochen hier vor aller Augen in einer gläsernen Küche. Für 100 Personen gilt es, ein Drei-Gänge-Menü zuzubereiten, wobei die Gäste wie im A-la-Carte-Betrieb eines Restaurants unabhängig voneinander bestellen. „Für die Küche ist das eine enorme Herausforderung“, sagt MVG-Teamchef Uwe Staiger.
Starke Konkurrenz
Die MVG präsentierte sich mit einem sehr anspruchsvollen 3-Gänge-Menü, das sowohl Elemente der klassischen Küche –Kalbsfilet im Flädle als eine Komponente des Hauptgangs – als auch Elemente der modernen Molekularküche enthielt. In jedem Gang mussten vorgegebene Pflichtbestandteile verarbeitet werden.
Die Gänge im einzelnen:
- Gebeizter Flusszander, Estragon, Tomatenmousse im Krustentiergelee, dazu Safran-Fenchel-Kraut und marinierter Baby-Leaf-Salat auf Gurken-Sauerrahm
- Dreierlei vom Kalb. Rosa gebratenes Kalbsfilet im Steinpilzflädle; mildgeräuchertes Züngle in Orangen-Korianderglace; gebackenes Kartoffelmaultäschle mit Kalbsbackenfüllung mit grünem Erbsenpüree und Kürbis-Vanilleconfit
- Buttermilch-Shake mit Brandteigknödel, weißem Pralinenparfait auf Cranberry-Aprikosen-Marmor und Minz-Pesto
Exzellentes Ergebnis
Dass die Meisterköche aus Baden-Württemberg am Ende mit nur minimalem Abstand hinter den dem Schweizer Team der Rhôneköche auf Rang zwei in der Gesamtwertung landete, ist aus Sicht der MVG ein großer Erfolg. Staiger: „Dass die Schweizer Teams sich hier ganz stark ins Zeug legen, wenn es um die Nominierung als Nationalmannschaft geht, ist klar – und wir waren im Ergebnis besser als eine ganze Reihe von renommierten Mitbewerbern aus der Schweiz und aus Italien.“
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